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Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau


Der Industriekaufmann / die Industriekauffrau ist in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig, die zunehmend nicht nur Produkte herstellen, sondern auch ergänzende und eigenständige Dienst- und Serviceleistungen anbieten. Die Aufgabenstellungen der Industriekaufleute erfordern Kundenorientierung und geschäftsprozessorientierte Handlungskompetenz. Industriekaufleute unterstützen sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach der Auftragsrealisierung. Leitbild ist nicht der abwicklungsorientierte Sachbearbeiter in klassischen kaufmännischen Funtionsbereichen, sondern der kundenorientierte Sachbearbeiter, der team-, prozess- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken an der Erstellung kundengerechter Problemlösungen arbeitet.

Betriebliche und schulische Ausbildung ermöglichen den Zugang zu grundlegenden betriebswirtschaftlichen Problemstellungen und Begriffen aus einer geschäftsprozessorientierten Sicht. Die Förderung von Orientierungswissen, das Lösen komplexer und exemplarischer Aufgabenstellungen, systemorientiertes und vernetztes Denken und Handeln sind Bestandteil der Ausbildung. Die Lernfelder des Rahmenlehrplanes für Industriekaufleute orientieren sich an typischen Geschäftsprozessen eines Industrieunternehmens.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In einigen Betrieben wird die Allgemeine Hochschulreife oder der erfolgreiche Abschluss der Höheren Berufsfachschule angerechnet, sodass die Ausbildung nur noch zweieinhalb Jahre oder zwei Jahre dauert.