Unterrichtsversäumnisse/Beurlaubung vom Unterricht

Grundlage: Schulordnung für berufsbildende Schulen (§ 23 und 24) 

1.  Krankheitsbedingt

(a) Information der Schule am ersten Fehltag
(b) Vorlage der Entschuldigung spätestens am ersten Unterrichtstag nach der Erkrankung. Bei Berufsschülern/ -schülerinnen mit dem Hinweis: Die Vorlage eines ärztlichen Attestes kann verlangt  werden. Kenntnisvermerk des  Ausbildungsbetriebes

2. Beurlaubung aus persönlichen Gründen

Eine Beurlaubung kann nur aus wichtigem Grund genehmigt werden. Der Antrag sollte mindestens 14 Tage vorher an die Klassenleitung gestellt werden. Der Unterricht wird, falls sinnvoll und möglich, in einer Parallelklasse nachgeholt. 
Hinweise: - Ein privater Urlaub ist kein Befreiungsgrund. 
                 - Bis zu drei Schultagen beurlaubt der Klassenleiter/die Klassenleiterin
                 - In allen anderen Fällen entscheidet die Schulleitung.
                 - Eine Beurlaubung unmittelbar vor oder nach Ferien  ist grundsätzlich nicht möglich. 

3. Beurlaubung aus betrieblichen Gründen

Laut § 24 Absatz 1 ist „eine Beurlaubung aus betrieblichen Gründen nicht zulässig“ (Ausnahme: Überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen). In dringenden und einzeln begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag eine Freistellung vom Unterricht durch die Abteilungs- bzw. Schulleitung ausgesprochen werden. Im Regelfall muss der ausgefallene Unterricht in einer Parallelklasse nachgeholt werden. Der Antrag sollte mindestens 14 Tage vorher über die Klassenleitung gestellt werden. 

4. Befreiung für Arztbesuche

Grundsätzlich sind Arztbesuche außerhalb der Unterrichtszeit durchzuführen. In dringenden Fällen sind in Absprache mit der Klassenleitung Ausnahmen möglich. Eine Bescheinigung über den Arztbesuch (bei Auszubildenden mit Kenntnisvermerk des Betriebes) ist am folgenden Unterrichtstag dem/der Klassenleiter/-in vorzulegen.